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Auf Ideensammlung für neuen Pausenhof Arracher Delegation sichtete sehenswerte Schulhöfe im Waldnaabtal ( Zeitungsartikel von Regina Pfeffer) |
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Dass der Pausenhof der Volksschule Arrach in ei- nem unzumutbaren Zustand für die Schüler ist, ist keine unbekannte Tatsache. Die bewegungssuchenden Kinder müssen während der Pause den vollständig geteerten Platz sogar mit Autofahrern teilen, da er gleichzeitig als Parkplatz für Kirch- bzw. Friedhofsbesucher dient. So mancher dort parkende Autobesitzer hat sich schon einen „Strafzettel" der Kinder eingehandelt, weil er (trotz entsprechender Verbots- schilder) während der Unterrichtszeit dort sein Auto abgestellt hat. Diesem unhaltbaren Zustand soll durch eine Neugestaltung des Platzes im nächsten Jahr Abhilfe ge- schaffen werden. Die bauliche Veränderung ist bereits als Baumaßnahme im Haus- haltsplan der Gemeinde für das Jahr 2010 eingeplant. Zu einer Exkursion zu gut gestalteten Pausenhöfen machten sich in der letzten Woche die Verantwortlichen in den Raum Weiden auf. Neben Bürgermeister Sepp Schmid und Gemeinderat Xaver Eckl nahmen die El- ternbeirats-mitglieder Helga Eckl, Andrea Eckl und Marion Wurm daran teil. Von der Lehrerschaft waren Helene Liebl, Alois Frisch und Schulleiter Franz Sperl mit dabei. |
Der Pausenhof der Weidener Clausnitzer Grundschule wurde als Naturerlebnis- Schulhof gestaltet durch Eltern, Lehrer und Schüler. Er bietet vielfältige Lern- anreize und ein „Klassen- zimmer im Freien". Ein Grundstückszukauf durch die Stadt Weiden machte die Neugestaltung und Erwei- terung möglich. Die Schule war auch Teilnehmer des 1999 vom damaligen Umweltminister Schnappauf gestarteten bayerischen "100-Schulhöfe-Förderpro- gramms" zur modellhaften Umgestaltung von Pausen- höfen. Erwähnenswert ist, dass trotz der vielen Spiel- geräte nur wenig Unfälle dort zu verzeichnen sind. Den Besuchern gefiel die sehr ansprechende naturnahe Gestaltung. Als Nachteil sahen sie es an, dass der Schul hof nicht abschließbar und deshalb oftmals der Verwüstung durch schulfremde Personen ausgesetzt ist. Eine weitere Schule, der man einen Besuch abstattete, war die Janusz-Korczak- Grundschule Altenstadt an der Waldnaab. Hier handelte es sich um einen kleinen umfriedeten Hof, der für Außenstehende nicht zugänglich ist. Schwerpunkt sind Ruhezonen mit Sonnensegel und ein Brunnen-Quellstein. |
Ein Atrium dient den Schülern als Versamm- lungsplatz und Klassenzimmer im Freien. Der „Steinfluss" aus unter- schiedlich großen Steinen bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum Bauen und Spielen. Die Volksschule Wernberg- Köblitz wartete mit einem ebenfalls von außen unzu- gänglichen, schön gestalteten Hof auf. Daran befanden sich in Harmonie mit der Natur ein Kletterbaum, ein Baumhaus und ein herrlicher Naturgarten mit Weidentunnel. Alte Bäume dienen als Schattenspender. Durch ein Schülerprojekt wurde ein sechseckiger Klangpavillon, rundherum bestückt mit unterschiedlichen Klanggeräten, ge- schaffen. Dazu gehören auch ein Schulteich und eine horizontale Kletterwand. Die Teilnehmer waren von den einzelnen Ideen sehr angetan und die Fahrt wurde insgesamt als gewinnbrin- gend angesehen. Alle Ideen lassen sich wegen der un- terschiedlichen Gegebenheiten nicht verwirklichen. Entscheidende Impulse für die Umgestaltung des Haibühler Schulhofes im Jahr 2010 konnten aber gewonnen werden. (krp)
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Volksschule Arrach/Haibühl (Grundschule)
