Grundschule Arrach/Haibühl
Grundschule Arrach/Haibühl

Gesunde Pause - selbst gemacht

Selbst geröstetes Müsli - schmeckt nicht schlecht!

Der vergangene Mittwoch stand dabei unter dem Motto „Gesundes Frühstück“. Die Vorbereitung dieser ersten Veranstaltung übernahmen die Kinder der verschiedenen Klassen selbst, wobei die Pausenhalle erstmals quasi zu einem Speisesaal umfunktioniert wurde. Die reichhaltige Mahlzeit umfasste Pfefferminztee, ein Saftgemisch (1. Klasse), Obstspieße (2. Klasse), selbstgemachtes Müsli mit Naturjoghurt (3. Klasse) sowie gesunde Brötchen als Pausensnack (4. Klasse). Gewissermaßen als Zusatzaufgabe haben einzelne Schüler die Speisen und Getränke erläutert und beschrieben. Die Mütter waren für das Decken der Tische zuständig und haben natürlich auch bei den übrigen Arbeiten mitgeholfen. Mit sichtlichem Appetit hat man schließlich die bekömmlichen Nahrungsmittel verzehrt und nur wenig übrig gelassen.

Der darauffolgende Donnerstag stand ganz im Zeichen der nachhaltigen Ernährung, die Maria Schmitz vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Form eines Lernzirkels mit insgesamt sieben Stationen sehr anschaulich darstellte. Woher kommen die Lebensmittel überhaupt, war hierbei unter anderem die Frage. Viele Waren werden in der Region hergestellt oder müssen einen langen Transport hinter sich bringen. Auch die Tatsache, dass die Produktion unserer Nahrung saisonabhängig ist und es aus diesem Grund an Weihnachten keine Erdbeeren gibt, war Gegenstand einer Station. Darüber hinaus wurde der positive oder negative Einfluss unserer Essensauswahl auf den Kohlendioxidausstoß thematisiert. Bei einer durchschnittlichen Familie landen monatlich etwa 27 Kilogramm Lebensmittel im Wert von zirka 80 Euro in der Mülltonne. Dieser Themenpunkt stimmte die Kinder doch etwas nachdenklich. Weiterhin wurde der Zusammenhang zwischen Nahrung und Stromverbrauch hergestellt. Die Auswahl von Geräten (z.B. Kühlschrank) mit möglichst geringem Energieaufwand stand hier im Vordergrund. Besonderes Interesse erweckte bei den Schülern die Problematik des Zucker- und Fettgehaltes in Süßigkeiten, Fastfood oder Getränken. Der letzte Abschnitt hatte schließlich die tägliche Nahrungsaufnahme anhand einer Ernährungspyramide im Auge. In Gruppen aufgeteilt mussten die Kinder im Anschluss die einzelnen Stationen eigenständig durcharbeiten, wobei jeweils ein Fragebogen auszufüllen war, der bei den richtigen Antworten zu einem Lösungswort führte.

Aloisia Laubmeier, ebenfalls Mitarbeiterin des Ministeriums, hatte zwischenzeitlich aus verschiedenen Lebensmittel – Äpfel, Karotten, Paprikaschoten, Gurken, Tomaten, Salat, Käse – Bilder geschaffen, anhand derer sie den Schulkindern ein Märchen erzählte. Diese Darstellungsweise machte den Kleinen so viel Appetit auf die verwendeten Produkte, dass diese zuletzt vollkommen aufgegessen wurden.

Am kommenden Freitag findet im Rahmen dieser Aktion die Veranstaltung „Wir kochen eine Kartoffelsuppe“ statt.

(Bericht: Martina Münsterer)

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